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EBSW - Bericht von der Mitgliederversammlung 2017

Wie jedes Jahr, kamen wieder viele Mitglieder und Freunde des EBSW zur Mitgliederversammlung am 14. Oktober in das Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum in Stuttgart.

Pfarrer Manfred Bittighofer eröffnete die Versammlung mit einigen Gedanken zum Wochenspruch: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ Er gab die Namen von drei neu eingetretenen Mitgliedern bekannt und gedachte der im Berichtsjahr Verstorbenen. Aktuell gehören dem EBSW 153 Mitglieder an.

In unserer Geschäftsstelle in Backnang ist Klaus de Cruppe inzwischen 30 Jahre ehrenamtlich tätig. Frau Schuster und Frau Harter-Dieterle arbeiten 15 bzw. 10 Jahre dort. Pfarrer Bittighofer dankte für ihre treue Arbeit und freute sich, dass es sie bei uns gibt.

In ihrem Jahresbericht erwähnte die Geschäftsführerin Ingrid Haag die vielen Aktivitäten in unserem Verein. Die angebotenen Freizeiten werden sehr gut angenommen. Die Finanzierung der Begleitpersonen erfolgt teilweise durch die Käthe-und-Emil-Reutter-Stiftung.

Frau Hahn erinnerte an den Fachtag des EBSW am 7. April im Hospitalhof. Er stand unter dem Thema: Seelische Auswirkungen von Seheinschränkungen – Verlust der persönlichen Autonomie. Das Hauptreferat von Prof. Dr. Andreas Kruse kann über die Homepage des EBSW angehört werden: Vortrag von Prof. Kruse. Es ist angedacht, im Jahr 2019 wieder einen Fachtag anzubieten.

Frau Haag gab einen Überblick über die Arbeit in den verschiedenen Gruppen innerhalb des EBSW und dankte allen Freiwilligen, die sich für das Gelingen dieser Veranstaltungen einbringen. Inzwischen freut sich unser Verein über 79 Ehrenamtliche. Ohne diese wäre die Arbeit nicht zu bewältigen. Am 11. November fand der diesjährige Ehrenamtstag statt.

Frau Haag erläuterte den Jahresabschluss 2016. Erfreulicherweise konnte ein kleiner Überschuss erzielt werden. Sie legte auch den Haushaltsplanentwurf für 2018 vor. Die Zustimmung zu den vorgetragenen Zahlen und die Entlastung des Vorstands und der Geschäftsführung erfolgte einstimmig. Besonders gedankt wurde Frau Kümmerle für die gewissenhafte Führung der Bücher. Auch Der Oberkirchenrat schätzt unsere Arbeit sehr, dies drückt sich z.B. in der finanziellen Bezuschussung aus.

Ein Schwerpunkt des Treffens war die Vorstellung des Dachverbands der evangelischen Blinden- und evangelischen Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS). Der Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) beschloss 2008 den DeBeSS neu einzurichten. Die Geschäftsstelle hat 2009 in Kassel ihre Arbeit aufgenommen.

Die 20 Landeskirchen der EKD entsenden jeweils einen Beauftragten in die Konferenz. Von uns sind dies Frau Haag und als deren Stellvertreterin Frau Hahn.

Was leitet die Arbeit des DeBeSS? Die Basis steht in 1. Mose 16,13: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“

Was tut der DeBeSS? Die Verbreitung von christlicher Literatur in Punktschrift, Großdruck und zum Hören ist ein Schwerpunkt der Arbeit.

Pfarrer Bittighofer schloss die Veranstaltung mit dem Segen und Worten Eduard Mörikes:

In ihm sei's begonnen,
der Monde und Sonnen
an blauen Gezelten
des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!

Martin Fischer

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